Die Grünen stehen im Internet 3 Tage vor der Europawahl Rede und Antwort mit ihrer Aktion 3-Tage-wach. Bei der Aktion wurde auch nach der Einstellung der Grünen zum Thema “Killerspiele” gefragt, Team Grün gab folgende Antwort:

Die schockierenden Ereignisse in Winnenden haben Forderungen nach einem Verbot so genannter Killerspiele ja wieder massiv ins Gespräch gebracht. Wir lehnen gewaltverherrlichende Spiele ab, da sie als Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind und haben deshalb 2003 auch den Jugendmedienschutz in Deutschland grundlegend reformiert. Dabei muss aber auf eines hingewiesen werden: Deutschland hat einen besonders verantwortungsvollen Jugendmedienschutz und diejenigen, die jetzt laut pauschale Verbote fordern, wollen vor allem die öffentliche Verunsicherung ausnutzen. Nach Paragraph 131 des Strafgesetzbuches kann die Produktion und der Vertrieb extrem gewaltverherrlichender, rassistischer oder anderweitig verfassungswidriger Spiele verboten werden. Des Weiteren können schwer jugendgefährdete Computerspiele indiziert und damit der Verkauf an Jugendliche und die Bewerbung verboten werden und dieses System ist weltweit eines der strengsten.
In Zeiten des Internets, wo pauschale Verbote von Spielen ohnehin nur schwer umsetzbar sind, setzen wir auf die konsequente Vermittlung von Medienkompetenz in allen Bildungsbereichen. Wir wollen gute Spiele fördern, um die gewaltverherrlichenden zu verdrängen.

Viele Grüße
Team Grün

Trifft recht gut meine eigene Meinung, wir haben ausreichende Gesetze zu dieser Thematik und benötigen wahrlich keine neuen. Somit scheint die Meinung der Grünen in Karlsruhe wohl nicht die Meinung aller Grünen zu sein.

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