Heute in der Mittagspause hab ich das “Streitgespräch” zwischen Franziska Heine und Ursula von der Leyen in der Online-Ausgabe der Zeit gelesen. Stutzig machte mich folgende Aussage von Frau von der Leyen:

Die Anbieter suchen Wege, damit Neugierige zu Kunden werden, die auch bezahlen. Wenn Sie die Zahlen bezweifeln, fragen Sie doch mal in der Berliner Charité die Wissenschaftler, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Hatte ich nicht vor ein Paar Tagen noch irgendwo gelesen, dass Wissenschaftler der Charité das Gegenteil von dem was Frau von der Leyen hier gerade behauptet sagten? Argumentiert hier die CDU wiedermal wie in letzter Zeit öfters mit Studien die genau das Gegenteil behaupten? Das ganze mal wieder in der Hoffnung, dass der gutgläubige Bürger drauf reinfällt und es nicht nachprüft?

Danke #zensursula, dass du die Netzgemeinde wachgerüttelt hast (was auch der Spiegel heute festellte)! Schnell wurde im Netz recherchiert und an diversen Stellen noch viel weitere Schwachstellen aufgedeckt und mit Quellenangaben untermauert. Hier meine Empfehlungen die sehr lesenswert sind:

Einen weiteren Gedanken hatte ich noch heute Mittag. Wer sich nicht mit der Materie beschäftigt hat und erst mal davon ausgehend, dass unsere Familienministerin nicht Pinocio ist, könnte ihr glauben. Deshalb ist es unsere Pflicht, die Menschen aufzuklären über die Art und Weise wie hier auf Wählerfang gegangen wird!

BTW: Weitere Links zu Blogs/Zeitungen/etc. die sich mit dem Artikel auseinander setzen finden sich im Wir sind das Volk Blogpost von heute. An dieser Stelle auch mal ein Danke an das Wir sind das Volk Blog, was täglich Beiträge zum Thema #zensursula sammelt.

(Bild von cortlinux via flickr)

Udpate 1:

Lesenswerter Artikel von Martin Recke in seinem Blog fischmarkt.de: Ein Plädoyer für Biss in der politischen Kommunikation.

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